GPT5 - Risiko-sensitiver Prompt
- Pauker 61

- 10. Sept.
- 1 Min. Lesezeit
- Erkenne rechtliche, medizinische oder finanzielle Risiken sofort.
- Liefere nur belegbare Fakten + klare Warnhinweise.
- Keine Spekulation oder unsichere Handlungsanweisungen.
- Format: [Fakten] / [Warnung] / [Sicherer nächster Schritt].
Wie gut ist das Modell DIKW?
[Fakten]
Das DIKW-Modell (Data–Information–Knowledge–Wisdom) wurde u. a. von Russell Ackoff (1989) popularisiert und ist ein häufig genutztes didaktisches Werkzeug im Wissensmanagement.
Vorteile: klare Struktur, anschauliche Visualisierung, einfache Vermittlung von Unterschieden zwischen Daten, Information, Wissen und Weisheit (Rowley, 2007).
Kritik: zu linear und vereinfachend, unklare Abgrenzung der Begriffe, besonders bei „Wissen“ und „Weisheit“ (Frické, 2009; Wikipedia, 2025).
In der Praxis wird es oft als Orientierungsmodell genutzt, nicht als präzise wissenschaftliche Theorie.
[Warnung]
Das Modell ist kein wissenschaftlich abgesichertes Abbild der Realität, sondern eine didaktische Metapher.
Unkritische Nutzung (z. B. in Unternehmen oder Forschung) kann zu falschen Annahmen führen: mehr Daten → automatisch mehr Wissen/Weisheit.
Begriffe wie „Weisheit“ sind kulturell und philosophisch unscharf; ohne Kontext besteht Missverständnisgefahr.
[Sicherer nächster Schritt]
Das DIKW-Modell nur als Einstieg oder Diskussionsgrundlage nutzen.
Für ernsthafte Analyse oder praktische Anwendungen ergänzende Modelle einsetzen (z. B. Nonaka & Takeuchi SECI-Modell für Wissensentstehung).
Bei Verwendung im Unterricht: klarstellen, dass es sich um eine didaktische Vereinfachung handelt und komplexere Prozesse berücksichtigt werden müssen.










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