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Impulspapier zur Nutzung von KI in der Schule -- Kultusministerkonferenz

Aktualisiert: 26. Jan.


KI in der Schule: Ein Impulspapier – Pauker-ChatGPT
KI in der Schule: Ein Impulspapier – Pauker-ChatGPT


Quelle:

Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) (2023): Large Language Model und ihre Potenziale im Bildungssystem. Impulspapier der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission

(SWK) der Kultusministerkonferenz. http://dx.doi.org/10.25656/01:28303


Der Umgang mit ChatGPT wird im Dokument "SWK-2024-Impulspapier zu Large Language Models" wie folgt bewertet:


1. Datenschutz und Ethik: Es wird hervorgehoben, dass bei der Nutzung von LLMs wie ChatGPT ethische und datenschutzrechtliche Grundsätze eingehalten werden müssen.


2. Einfluss auf die Prüfungskultur: Die Schwierigkeit, KI-generierte Texte von menschlich erstellten Texten zu unterscheiden, könnte traditionelle Prüfungsformate beeinflussen und deren Aussagekraft verändern. Es wird betont, dass der rechtliche Status von mithilfe der KI erstellten Texten unklar ist.


3. Leistungsunterschiede: Es wird diskutiert, ob durch den Einsatz von LLMs leistungsstärkere oder leistungsschwächere Lernende mehr profitieren. LLMs könnten benachteiligten Lernenden helfen, ihre Unterrichtspartizipation zu erleichtern.


4. Qualitätssicherung: Es werden Herausforderungen wie Halluzinationen und Verzerrungen (Biases) von LLMs hervorgehoben, die besondere Anforderungen an die Qualitätssicherung stellen.


5. Integration in Bildungskontexte: Es wird empfohlen, LLMs in geeignete Lernplattformen zu integrieren oder Commons-Alternativen zu entwickeln, um Bildungsinteressen gegenüber wirtschaftlichen Interessen zu wahren.


6. Kompetenzentwicklung bei Lernenden und Lehrkräften: Die Notwendigkeit und Relevanz der Fähigkeit zur Selbststeuerung und zum kritischen Prüfen von LLM-Outputs werden hervorgehoben. Lehrkräfte benötigen umfassende Kompetenzen zum lernförderlichen Umgang mit LLMs.


7. Veränderung der Prüfungskultur: Es wird vorgeschlagen, die Prüfungskultur anzupassen, indem prozessorientierte Formate entwickelt werden, in denen die versierte Koaktivität mit LLMs als Lernziel geübt und geprüft wird.


8. Einsatz in verschiedenen Bildungsstufen: In der Grundschule und zu Beginn der Sekundarstufe I sollte weitgehend auf LLM verzichtet werden, um basale Lese- und Schreibkompetenzen zu fokussieren. Der Einsatz von LLMs sollte angepasst an die Bildungsetappen erfolgen.


9. Rahmenbedingungen für den Einsatz: Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die allen Lernenden gleichermaßen Zugang zu hochwertigen KI-Systemen ermöglichen.


10. Technologische, ethische und rechtliche Herausforderungen: Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, klare Regulierungen für den Einsatz von LLMs im Bildungsbereich zu schaffen, um rechtliche und ethische Grauzonen zu adressieren.

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